Glücklicherweise wird Meditation auch bei uns inzwischen immer beliebter und vor allem akzeptiert. Vorbei sind die Zeiten, als man sich verstecken musste, niemandem davon erzählen konnte und besonders als Mann belächelt wurde (auch wenn der Frauenanteil zumindest öffentlich immer noch deutlich größer ist – liebe Männer, was ist los?)

 

Die Gründe, warum jemand beginnt zu meditieren sind sehr unterschiedlich – wie auch die Ziele. Hier einige Beispiele:

  • Reduktion von emotionalem oder mentalem Stress
  • Sich selbst besser kennen lernen
  • Entspannung
  • Zugriff auf das Unterbewusstsein
  • Ziele effektiver erreichen
  • Verbesserung der physischen Wahrnehmung
  • Training der Intuition
  • Veränderungen im Leben herbei führen
  • Selbsterkenntnis

 

Einige dieser Punkte gehen Hand in Hand – es gibt dabei keine, die vorher oder hinterher, „weiter“ sind oder eher für „Anfänger“.

 

Das Einzige, was oft ganz am Anfang steht ist der undisziplinierte Verstand. Ständig prappelt er uns was vor, zieht uns in seine Dramen (und löst dabei auch noch emotionale Verstimmtheit aus), und sorgt eher für Unruhe und Verspannung (bis zum chronischen Stress). Mit seiner beschränkten Sichtweise schafft er es zudem nicht neue Wege zu finden, ist aber der festen Meinung alles zu wissen.

Das erste Ziel ist somit, aus dem Verstand / Kopf heraus zu kommen, sich von seinen Gedanken und Emotionen zu entkoppeln – den Beobachter zu entwickeln. Alleine das erzeugt eine tiefe Ruhe und Gelassenheit, die uns ermöglich, unsere Muster zu erkennen und zu verändern.

 

Von dort aus entwickelt sich bei regelmäßiger Meditation der Beobachter von alleine weiter, das Gewahrsein wird beständiger und steht uns auch außerhalb der Übungsstunden zur Verfügung... was zu einer Vielzahl weiterer Möglichkeiten führt, die über die Möglichkeiten des rein rationalen Verstandes hinaus gehen.

 

Alles was es dazu Bedarf ist ein bisschen Disziplin, der Wille zur Veränderung... und vielleicht etwas Hilfestellung und die Unterstützung von Menschen, die auf dem gleichen Weg sind. Es ist meist sehr hilfreich, wenn wir erfahren, welche Probleme aber auch Erfolge andere dabei haben – beispielsweise, indem man sich gemeinsam trifft zum Üben und zum Austausch. Aber auch der direkte, intensive Unterricht mit einem geübten Trainer kann sehr hilfreich sein.

 

Wenn Sie jetzt oder schon länger Interesse daran haben, Ihre Fähigkeiten zu entwickeln, dann schauen Sie doch mal in der Übungsgruppe Meditation vorbei, oder schreiben Sie mir wenn Sie weitere Informationen oder individuelles Coaching dazu möchten!

 

Ihr

Boris Schickedanz