Die letzten beiden Tage war ich auf einer Audi Driving Experience. Wer mich kennt weiß, dass ich gerne schnelle Autos mag, und auf der Rennstrecke habe ich durchaus Spaß. Es geht mir dabei nicht ums „Geprolle“ – sondern um die Möglichkeit viel männliche Energie umzusetzen. (Es ist allerdings nicht so viel wie man vielleicht meint, denn es gehört eine gute Portion Feingefühl dazu, besonders im Grenzbereich oder auf nasser Bahn).

In der “New-Age-Szene” sind männliche Energien oft etwas verpönt. Man besinnt sich auf weibliche Energien und preist diese als das alleinige Heilmittel an, als den Weg zum „Aufstieg“ oder zur Erleuchtung.

Zugegeben, schaut man sich die westliche Welt an, besonders die Geschäftswelt, so ist offensichtlich, dass eine Überbetonung männlicher Qualitäten schon lange stattfindet und ein Ausgleich mehr als überfällig ist. Glücklicherweise ist dieser Ausgleich in vollem Gange und es wird nicht mehr lange dauern, bis der rein männliche Ansatz immer schneller in eine Sackgasse führt – beobachten können wir dies inzwischen sehr viel.

Doch genauso gefährlich ist es, den weiblichen Anteil maßlos über zu betonen. Wir können das Pendel zwar immer etwas nach rechts und links schwenken lassen, doch insgesamt ist eine Balance notwendig in allem was wir tun.

Energetisch betrachtet sind wir Wesen außerhalb der Dualität, das bedeutet, die Anteile an männlicher und weiblicher Energie sind ausgewogen – wir alle sind gleich viel männlich und weiblich. Damit meine ich jetzt nicht den physischen Teil, der sich im Geschlecht (und anderen Dingen) ausdrückt, sondern unsere Essenz – das, was wir wirklich sind.

Mit einem menschlichen Körper drücken sich die Energien etwas in eine Richtung betont aus – Frauen haben im Schnitt einen 60% weiblichen Ausdruck und Männer 60% männlich.

Hier erkennt man – so weit von der Mitte ist das nicht entfernt. Und es macht ja auch keinen Sinn, die Qualitäten der „anderen Seite“ zu ignorieren, denn notwendig sind sie alle für ein glückliches Leben, ja für das Leben überhaupt:

 

  • Geben und Empfangen
  • Begrenzen und Raum geben
  • Aktivität und Ruhe
  • Anspannung und Entspannung
  • Erschaffen und Nähren
  • Denken und Fühlen
  • Festhalten und Loslassen

 

Keine Seite ist besser als die andere, und immer sind beide Seiten der polare Ausdruck der gleichen zugrundeliegenden Energie und bedingen sich gegenseitig. Ein Ungleichgewicht erzeugt immer irgendwann Unwohlsein, eine Störung oder Blockade (welche körperlich als Krankheit sichtbar werden kann).

Es ist dabei nicht immer so einfach, die reinen Energien wahrzunehmen, denn oft sind diese beiden Energien durch unsere Erfahrungen in der Familie oder Partnerschaft, sowie durch kollektive Programme etwas verzerrt... unsere Eltern bestimmen sehr früh in unserer Kindheit, wie wir männliche und weibliche Energien wahrnehmen. Und genau daraus resultieren dann beispielsweise Abneigungen, die sich auf viele Lebensbereiche übertragen – oft unbewusst.

Will man sich wieder in Balance bringen, so gilt es, diese Wahrnehmung zuerst zu klären um die Energien in der reinen Form wahrzunehmen. Dies ist beispielsweise in GRACE Sitzungen möglich, denn ein großer Bestandteil des energetischen Programms ist genau diese Klärung und die Wieder-Verbindung mit unserer tiefsten Polarität: Männlich und Weiblich, sowie die anschließende Verschmelzung dieser Anteile in uns.

Oft ergibt sich daraus viel Arbeit am weiblichen Anteil – doch auch der männliche Teil muss angeschaut, integriert und ausgedrückt werden. Sowohl von Männern als auch von Frauen.

 

 

Vielen Dank für dein Interesse,

Boris

 

Die nächsten GRACE Sitzungen in der Gruppe: Kalender

Oder auch als Einzelsitzung: GRACE Selbstheilung