Energiearbeit im Business Teil 2: Komplexität vs. Einfachheit

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Energiearbeit im Business Teil 2: Komplexität vs. Einfachheit

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(Es folgt hier eine kurze, eher metaphysische Diskussion über Komplexität – bitte folgen Sie dem, die Verbindung zur Energiearbeit wird bald ersichtlich. Letztlich sind natürlich alles Energien, „Komplexität“ ist ebenfalls eine, die, wie wir sehen werden, deutlich schwächer als Einfachheit ist – entgegen der allgemeinen Überzeugung)

Der menschliche Verstand denkt sich gerne komplexe Dinge aus. Zum einen liebt er das Denken und die Illusion, er selbst sei es, der die Gedanken denkt, zum anderen geben ihm komplexe Dinge, die er selbst erschafft eine scheinbare Sicherheit. Wenn wir komplexe Gedanken erschaffen und der Welt vermitteln, so gelten wir als „intelligent“ – je komplexer umso intelligenter.

Zum anderen aber, und das ist die dahinterliegende Motivation, versucht der Verstand tiefe Unsicherheit, die in allen uns vorhanden ist durch immer komplexere Konstrukte zur Kontrolle der Unsicherheit zu überdecken, durch Pläne und Notfallpläne.

So entstehen dann immer komplexere Abläufe und Systeme, hauptsächlich in Firmen und Behörden.
Wie genau passiert dies? Wir entwickeln einen einfachen Ablauf um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen und finden dann aber bald heraus, dass dieser in bestimmten Situationen nicht funktioniert. Also wird er etwas verändert und es werden zusätzliche Regeln hinzugefügt. Natürlich dauert es auch hier nicht lange bis eine Situation eintritt, in der die Regeln nicht mehr genügen – und anstatt mit dieser Unsicherheit zu leben und im „Fehlerfall“ kulant zu sein oder kreativ zu reagieren denken wir uns eine weitere Regel aus... und so weiter, in der Hoffnung, irgendwann alle Ausnahmefälle behandelt zu haben. Die perfekte Sicherheit. Oder?

Irgendwann ist die Sache dann so komplex, dass sie kaum noch jemand versteht und in sich fehleranfällig wird – also nicht nur nicht auf die immer noch unvorhersehbaren äußeren Umstände mehr reagieren kann, sondern auch durch Widersprüche in sich selbst nicht mehr funktioniert – da wir den Überblick verloren haben erzeugen wir Regeln, die sich selbst widersprechen. Der kluge Verstand hat sich selbst ein so komplexes Gebilde geschaffen, dass er aufgrund seiner eigenen Begrenztheit nicht mehr in seiner Ganzheit überblickt.

Wenn hier nicht die Erkenntnis aufsteigt, dass wir uns vielleicht etwas überschätzt haben, so kann man dieses Spiel nur noch durch Projektion aufrechterhalten: Andere sind schuld, diese und jene Umstände zwingen uns, „so war es schon immer“ – und so weiter. Alleine, die Erkenntnis, dass die dem Leben immer zugrundeliegende Unsicherheit niemals durch den Verstand lösbar ist, das will er sich nicht eingestehen. Und munter geht es weiter im Hamsterrad, immer mehr geben wir uns der Illusion der mentalen, begrenzten Welt hin

 

Dabei ist alles so einfach:

Wir müssen nur unsere tiefen Urängste anschauen – und das ist immer die Angst vor dem Tod (natürlich auch eine Illusion, aber das erkennen wir erst, wenn wir durch die Angst durchgehen). Haben wie diese überwunden erkennen wir, wie wunderbar einfach die Dinge sind, wenn sie einfach SIND, und wir sie nicht bis ins letzte Detail kontrollieren wollen. Demut gepaart mit dieser Erkenntnis ermöglicht uns, wirklich kreative und einfache Systeme zu bauen, die ihren Zweck erfüllen.

Nur ist dann kein Verstand mehr da, der sich in seiner eigenen Arroganz und seinem Stolz selbst auf die Schulter klopfen kann, was er tolles erschaffen hat.

 

Was hat dies mit Energiearbeit zu tun?

Nun – die mentale Komplexität hält uns im Verstand und den mentalen Frequenzen gefangen, und somit in der Begrenztheit des linearen Verständnisses. Durch Einfachheit wird es möglich, die Fesseln der Arroganz und des Stolzes zu überwinden und auf andere, höhere Frequenzen zu wechseln, außerhalb mentaler Konstrukte. Frequenzen, in denen wir intuitiv, wohlwollend und liebevoll handeln können.

Entgegen der Meinung des Intellekts sind diese Energien weitaus wissender, sehender und aufbauender als alles, was der Verstand je erreichen könnte – greifen Sie doch auf multidimensionale und zeitlose Energiefelder zurück. „Fakten“ werden durch intuitiv und immer verfügbares Wissen ersetzt. Dieses Wissen gefällt dem Verstand nicht so gut, denn man kann es nicht festhalten. Es ist fließender Natur, und verändert sich ständig. Da es aber genau der Wirklichkeit entspricht (es IST die Wirklichkeit), ist es genau das, was wir zu jeder beliebigen Situation benötigen.

 

Hier muss der kontrollierende männliche Alpha-Verstand eingestehen, dass die Tiefe und Sanftheit des Weiblichen unendlich mehr Wissen verfügbar hat – und gemeinsam, durch Tiefe und Richtung erreichen Sie wahre, nachhaltige Kreativität. Das zeitlose weibliche Feld gibt die Energie, das aktive männliche Feld die Richtung... und wird wieder vom weiblichen Feld aufgenommen um einen neuen Zyklus zu beginnen.

 

Ein kleiner Hinweis: Einfachheit soll hier nicht mit „Übervereinfachung“ oder Simplifizierung gleichgesetzt werden. Die Dinge sind, wie sie sind, und wenn wir das intuitiv begreifen erzeugen wir keine unnötige, künstliche Komplexität. Die wirklich komplexen Dinge, die nichtlinearen multidimensionale Realitäten sind außerhalb des Verstandes mit völliger Klarheit zu erkennen. (Wenn Sie das jetzt nicht verstehen, haben Sie mit dem Verstand versucht heran zu gehen – die Wahrheit lässt sich aber nur intuitiv fühlen. Wie das geht können Sie u.a. hier lernen)

 

Im nächsten Teil gehe ich darauf ein, wie uns Wohlwollen vom arroganten Intellekt weg und in das tiefere Feld des intuitiven Wissens, sowie der magisch anmutenden Synchronizität des immer wohlwollenden Universums näher bringt.

 

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, and keep it simple!

Boris

 

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By |2017-06-05T15:57:35+00:00Mai 12th, 2017|Blog|0 Comments

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